Das Tor ins Leben

von Grit Scholz

Weiblichkeit pur! Entdecke die heiligste Stelle der Frau.

Ganz ohne Scham bestaunen in diesem Bildband Frauen wie Männer die Formen- und Farbvielfalt der Vulva, auch liebevoll Yoni genannt. Allen Bildern von Vulven wird eine Form aus der Natur
gegenübergestellt: ob Muschel, Blüte, Baumrinde oder Schmetterling.

Wirf neugierige und heilsame Blicke auf das Tor ins Leben. Entdecke den Schoß der Frau in seiner individuellen Schönheit.

Yoni Tor ins Leben Grit Scholz LebensGut Verlag

Weibliche Genitalien – so habe ich die Yoni noch nie gesehen!

„Das Tor ins Leben“ ist das Erstlingswerk von Grit Scholz und gab den entscheidenden Anstoß, den LebensGut Verlag zu gründen. Das Buch wird in zwei verschiedenen Ausführungen angeboten.

In diesen wird deutlich, dass die Yoni (Vulva) jeder Frau einzigartig ist. Es gibt keine Norm, sondern nur Vielfalt, so wie im Wesen der Menschen selbst. Ein Buch von Frauen für Frauen, das Mut macht und aufklärt, weil es ein über viele Jahrhunderte tabuisiertes Körperteil beleuchtet. Damit Frauen endlich erfahren, wie verschieden und wundervoll die weiblichen Genitalien sind.

39,50 €* Hard-Cover (Shop)
16,50 €* Soft-Cover (Shop)

*inkl. MwSt.

Ich möchte folgendes vorausschicken:
Es gibt eine Reihe von Wörtern, welche die weiblichen Genitalien beschreiben, angefangen bei Vagina, Scheide, Vulva, Yoni, Möse, Muschi und vielem mehr. In Gesprächen mit Frauen stellte sich heraus, dass einige selbst Wörter erfanden, weil die existierenden unpassend erscheinen. Denn viele Frauen fühlen sich nicht wohl, über ihre Genitalien mit einem Wort zu sprechen, welches obszöne oder unangenehme, unpassend erscheinende Assoziationen auslöst.

Ich habe das Wort Yoni gewählt, weil es mir persönlich am sympathischsten ist und eine alte Tradition hat. In dieser werden  die weiblichen Genitalien als heilig verehrt, woran ich gerne so oft es geht erinnern möchte.

Warum ich dieses Buch gemacht habe…
Ziel dieses Buches ist es, einer breiten Öffentlichkeit eine andere Sichtweise auf die weiblichen Genitalien (die Vagina, die Yoni) zu ermöglichen. Diese soll außerhalb von pornografischen, medizinischen, religiösen, machtbezogenen oder demütigenden Darstellungen liegen.

Das geschieht mit Hilfe von Fotografien, Fotomontagen, kreativer und künstlerischer Einbeziehung von Naturbildern und Malerei, sowie anderen graphischen Mitteln. Es soll die Schönheit, Vielfältigkeit und Einzigartigkeit der Yoni zeigen. Die Großartigkeit der Schöpfung und die Achtung vor dem Wunder „Leben“ sind der Hintergrund dieses Buches. Dieses Buchprojekt möchte Frauen in ihren Prozessen der Selbstfindung und Selbsterkenntnis unterstützen.

Männer laden wir ein, mit einem respektvollen und offenen Blick genau hinzusehen und durch die Art der Darstellung die Möglichkeit zu nutzen, wertfrei und neugierig betrachten zu können. Hier liegt die Chance, den Blick zweckfrei und ruhig zu richten. Dadurch kann der Raum entstehen, diesen sagenumwobenen, versteckten Teil des weiblichen Körpers, die Yoni, mit anderen Augen anzuschauen und so dem gesellschaftlichen Hang zur Heimlichkeit, Perversität und Verdummung zu entrinnen.

Auch Kinder und Jugendliche sollen die Möglichkeit haben, durch diese Bilder sehen und verstehen zu können. Es geht darum, nicht in die gleiche alte Schlacht des Geschlechterkampfes, wie so viele Generationen vorher, geschickt zu werden. So können sich Schuldempfindungen auflösen, die bei einsamen Versuchen der Selbsterforschung durch Unwissenheit und Tabus entsehen.

Mehr dazu liest Du im Buch.

 

Für ihr Buchprojekt fotografierte Grit Scholz 65 Frauen im Alter von 18 bis 75 Jahren. Ihr Ziel waren Bilder, die ein zweckfreies Betrachten der Vielfalt von Formen und Farben ermöglichen und keinen sexuellen Hintergrund haben. Deshalb setzte sie die Bilder in Bezug zu Motiven aus der Natur.

Die meisten der fotografierten Frauen setzten sich wie Grit Scholz selbst schon lange mit ihrer Weiblichkeit, ihrer Scham, ihren Ängsten und Verunsicherungen auseinander.

Sie tauschten sich mit anderen Frauen aus und entwickelten dadurch ein wunderbares und liebevolles Verhältnis zu ihrer Yoni. Die dadurch erlebte Erfahrung von innerer Heilung möchten diese Frauen gerne mit anderen teilen.

Damit soll ein Gefühl von Achtung und Verehrung sowie ein liebevoller und respektvoller Umgang mit den weiblichen Geschlechtsorganen möglich werden.

Für Männer ist das Thema „weibliche Genitalien“ ebenso wesentlich wie für Frauen. Ein Mann, der zu einem liebevollen und angstfreien Umgang mit der Yoni nicht fähig ist, überträgt diese Dissonanz in die Partnerschaft.

Während einer Fotoausstellung mit Bildern aus dem Buch, kam Grit Scholz mit einem der männlichen Besucher ins Gespräch. Dieser war stark verunsichert. Er hatte das Gefühl, alle Bilder schön finden zu müssen. Dies war ihm jedoch nicht möglich. Er erklärte, dass er sich von manchen Bildern angezogen, von anderen allerdings regelrecht abgestoßen fühle.

Er war sichtlich erleichtert, als Grit ihm sagte, dass es ihr nicht darum gehe, die natürlichen Resonanzen zu überwinden, die es auf allen Ebenen gebe. Es sei mit diesen Bildern nicht anders als mit Fotografien von Gesichtern oder mit Gerüchen und Stimmen. Von manchen fühle man sich angezogen, bei anderen passiere nichts oder man sei abgestoßen.

Dieses Buch ist eine Einladung, sich dessen bewusst zu werden und dadurch die Wurzel der Resonanz oder Dissonanz zu erkennen. Diese liegt meist in ganz persönlichen Erlebnissen und Erfahrungen begründet, die uns prägen.

Bilder aus dem Inneren

Das Tor ins Leben

Auszüge aus dem Buchprojekt „Das Tor ins Leben“ von Grit Scholz.

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Über Grit Scholz

Grit Scholz wurde 1965 in Leipzig geboren und lebt heute in Elsteraue in Sachsen-Anhalt. Die Mutter von zwei Töchtern ist als selbstständige Grafikerin, Autorin, Fotografin und Prozessbegleiterin tätig.

Stimmen zum Buch

Das „Tor zum Leben“ hat mich tief beeindruckt

Astrid Brüggemann

Das Tor ins Leben ist eine klare Würdigung des Weiblichen.

In Fotografien, die Bewusstsein schaffen über die Vielfalt der Form und tiefen Einblick gewähren – den Frauen, wie den Männern. Die Vagina ist hier in ihrer natürlichen Pracht und Schönheit in über 200 Variationen zu sehen, die sich in diesem Bildband mit viel Feingespür für das Pure und Natürliche zeigen dürfen.

Solche Bilder und Einblicke von dem „Tor“, durch das jeder Mensch hier auf Erden hervorgegangen ist, gibt es meines Wissens kein zweites Mal. Wenn Sie gespannt sind zu sehen, wie viele Gesichter zum einen diese Tore doch haben und ihren Ausdruck überall in der Natur finden, wie etwa der Rinde eines Baumes, den Kurven einer Blüte oder einem versiegten Flussbett, dann ist dieses Buch ein „must have“.

Bei manchen Bildern bleiben die Naturaufnahmen sogar geheimnisvoller als die Vulven. Und werfen Fragen auf: Welche Frucht ist das? Ist es überhaupt eine Frucht? Und welche Blüte sieht tatsächlich so aus? Kunstvoll, wie treffend jede Vagina sich in den Bildern der Natur spiegelt. Dankeschön, für dieses Buch und den Mut der Frauen, die es wagten, sich dem „Betrachtet werden“ zu offenbaren.

D. A.

Das „Tor zum Leben“ liefert einen wertvollen Beitrag zum Frau werden.

Als Kind katholischer Eltern, die der Generation angehörten, die noch nicht aufklärte und aufgewachsen mit vier äteren Brüdern, einem medizinischen Aufklärungunterricht in der Schule von sage und schreibe 90 min, bin ich erstaunt, wie ich durch Selbstfindung und Selbsterkenntnis zu einem gesunden Körperbewusstsein gelangt bin.

Gut, es war ein langer und schwieriger Weg und ich bin den wenigen Männern in meinem Leben dankbar, die mir auch dazu verhalfen. Die Zahl derer, die mein Körperbewusstsein schädigten bzw. hemmten, ist hingegen bedeutend größer.

Ich möchte es unbedingt für meine Töchter anders haben und begrüße daher Bücher, wie das „Tor zum Leben.“

Es liefert einen wertvollen Beitrag zur Aufklärung, zum Frau werden und zum Enttabuisieren der Thematik.
Wenn ich Mutter eines Sohnes wäre, läge es mir ebenso am Herzen, dass mein Sohn zu einem achtsamen Mann und Sexualtpartner reifen möge, der Achtung vor Weiblichkeit und Leben hat.

Das Vorwort zeigt ähnliche Erfahrungen des Frauwerdens der Autorin, die mir aus dem Herzen sprechen und auch einigen Frauen wohlbekannt sind. Viele meiner Freundinnen können bestätigen, sich mindestens einmal wegen ihrer Genitalien schlecht gefühlt zu haben oder falsch. In Frauenrunden kommt die Scham jedesmal zur Sprache. Das müsste doch nicht sein!

Es ist dringend erforderlich die Tabuisierung der weiblichen Geschlechtsorgane in der breiten Öffentlichkeit voranzutreiben. Was sieht man denn schon, abgesehen von pornographischen, gebleachten, korrigierten und Foto-nachbearbeiteten Vaginas? Wie sollen unsere Kinder zu einem gesunden Körpergefühl und einer gesunden Sexualität herangeführt werden, wenn sie nur derartige Bilder zu sehen bekommen und selbst ganz anders aussehen?

Das führt zu Irritationen ihres Selbstbildes, sie fühlen sich falsch und eklig. Was hört man denn, abgesehen von herabwürdigenden, unpassenden, machtbezogenen oder obszönen Audrücken? Sie sind bereits so in unserer Sprache verankert, dass manche Jugendliche noch nicht mal die medizinischen Begriffe kennen, geschweige denn wohlwollende Bezeichnungen, wie „Yoni“.

Das andere Extrem der Verniedlichung der Vagina, die häufig den Kindern beigebracht wird, („Mumi/Mumu“) ist ebenso bedenklich, weil die Ernsthaftigkeit und die Augenhöhe im Gespräch über den eigenen Körper abhanden kommen. Solange in Büchern von Pussys und Mösen geschrieben wird und weiblichen Lektorinnen das noch nicht mal auffällt oder missfällt, braucht es noch sehr viel mehr Literatur wie „Das Tor ins Leben“.

Wenn man im Gespräch oder in einer Rezension derartiges benennt oder anmerkt, gilt man sofort als extreme Feministin, wofür ich mich selbst nicht halte, es aber als Kompliment in diesem Falle werte. Die Engstirnigkeit, daran festzuhalten und die Texte nicht zu korrigieren, auch wenn man sogar Vater von Töchtern ist, zeigt ähnlich, wie die Pornographie die Verrohung unserer Gesellschaft.

In einem derartigen Umfeld braucht es eine Wendung, ein Kontra, ein lautes und ein leises Stopp … künstlerisch, ästhetisch, achtsam und liebevoll, laut und leise … überall und so oft wie möglich.

Mir ist ein gleichwertiger, achtsamer Umgang mit der Weiblichkeit wichtig, weil der lange Weg zum selbstbestimmten, respektvollen Leben als Frau nicht selbstverständlich ist.

Das „Tor ins Leben“ gehört auf jeden Tisch in Wartezimmern bei Frauenärzten und Frauenärztinnen, in jeden Aufklärungsunterricht, in jeden gut sortierten Buchladen, zu jedem Aufklärungsgespräch mit Töchtern und Söhnen, in jede Praxis der Sexual- oder Paartherapie (man hört ja, dass einige der Ehemänner nicht wüssten, wie ihre Frau im Genitalbereich aussieht) und überall dorthin, wo man laut und leise eine neue Richtung einschlagen möchte und kann.

A. González B.

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