Der Weg hinter die Spiegel

von Clara Fink und Cornelia Fink

,,Der Weg hinter die Spiegel“ erzählt seine Geschichte aus zwei unterschiedlichen Perspektiven. Er beginnt mit dem Tod der jungen Frau Sophia, die sich in der jenseitigen Welt auf die Suche nach einer Möglichkeit macht, zu ihrer Familie zurückzugelangen.

Parallel dazu begleitet eine zweite Erzählung eine junge Frau dabei, wie sie sich den größten Ängsten und Herausforderungen in ihrem diesseitigen Leben stellt.

Es ist die Geschichte einer Wahrheitssuche, die sich mit einigen der zentralen Fragen unseres alltäglichen und spirituellen Erlebens beschäftigt: Wo komme ich her? Was ist der Sinn des Lebens? Was ist meine Seelenaufgabe? Wie kann ich eine erfüllte (Selbst-) Beziehung führen?

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,,Die Existenzen fremder Menschen sind die besten Spiegel, worin wir die unsrige erkennen können“ -Johann Wolfgang von Goethe

Der Roman beginnt scheinbar mit dem Ende. Die junge Psychologin und Mutter Sophia stirbt bei einem Segelausflug mit ihrer Familie. Getrieben von dem Wunsch, wieder zu ihrer Familie zu gelangen, soll sie sich auf die Suche nach ihren unerlösten Seelenteilen begeben. Wenn es ihr gelingt, diese abgespaltenen Seelenanteile zu finden und zu sich zurückzuholen, kann sie wieder „nach Hause“ zurückkehren, heißt es. Ihre Reise führt Sophia dabei zunächst in eine mittelalterlich anmutende Welt, in der sie mithilfe der jungen Heilerin Johanna auf die Spuren einer fast vergessenen Erinnerung geführt wird. Im ,,Kloster der Erkenntnis“, einem mystisch spirituellen Ort, wird sie anschließend immer tiefer in ihre eigene Selbstreflexion begleitet und beginnt allmählich die Wahrheit über ihr eigentliches Sein, hinter allen Spiegeln, zu begreifen. Auf schmerzhafte Weise muss sie erkennen, dass ihre Sicht auf die Welt stets nur ein Spiegelbild ihres eigenen Inneren ist. Und so wird Sophias Reise zunehmend zu einem unerwarteten Rätsel über eine längst vergessene Wirklichkeit.

Parallel dazu beginnt ein zweiter Erzählstrang die Geschichte einer namenlosen Klatschkolumnistin aus der Ich-Perspektive zu erzählen. Diese gerät in eine bedrohliche Verfolgungsjagd, welche ihr ganzes Leben für immer verändern wird. Denn ihre Verfolger suchen einen Schlüssel und dieser Schlüssel trägt ein uraltes Geheimnis.

Spannend und unterhaltsam begegnen sich diese beiden unterschiedlichen Geschichten im Laufe des Buches, und es wird immer klarer, dass sie doch mehr miteinander zu tun haben, als es auf den ersten Blick scheint.

,,Der Weg hinter die Spiegel“ ist die Geschichte zweier unterschiedlicher Zeitreisen, von Wiedergeburt und der uns allen innewohnenden Seelenaufgabe. Sie kann das Bewusstsein erweitern  und jeden Leser darin unterstützen seinen eigenen individuellen Weg zu gehen.

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TEIL 1: DIE REISE

Sophia war ganz ruhig. Bis vor wenigen Augenblicken noch hatte sie wie wild um sich geschlagen und versucht, irgendwie an der Wasseroberfläche zu bleiben. Todesangst schnürte ihr den Hals und die Brust zu. Die Schreie, die aus ihrer Kehle hinauswollten, suchten vergeblich die Luft, während stattdessen sprudelndes, wirbelndes Nass durch Nase und Mund die Atemwege füllte.

Das Wasser siegte über die Luft, schwemmte die geordnete Struktur, die wir Leben nennen, einfach mit sich davon. Einen entsetzlichen Moment war da Panik und Schmerz. Sophia hörte ihren letzten Aufschrei, der ohne einen einzigen Ton ihr Herz zerriss. Dann war tiefe Ruhe in ihr. Und Leichtigkeit. Eine sie befreiende Leichtigkeit. Kein Ringen mehr um den nächsten Atemzug. Kein Kampf. Während ihr Körper tiefer und tiefer sank, schwebte ein anderer Teil von ihr immer höher hinaus über die Wellen und sah sich um. Die Sonne stand mitten am Himmel. Sie spiegelt sich nasekräuselnd im Wasser und das Meer glitzerte wie ein blauer Edelstein. Weiter draußen tummelten sich einige Segelboote. In einem dieser Segelboote würde wohl auch ihre Familie sitzen. Jannik und Philipp, ihre beiden Söhne und Sebastian, ihr Mann.

Er war ganz vernarrt in das Segeln. Deshalb fuhr die Familie auch jedes Jahr hierher. Sophia mochte die Berge lieber. Komisch, dass sie gerade jetzt daran denken musste. Ihr ganzes Leben raste an ihr vorbei, während sich ihre Lungen endgültig mit Wasser füllten und sie sich dem Unvermeidlichen hingab. Es war ganz leicht, keine Panik, kein Schmerz. Sie konnte einfach loslassen.

WIE DIESES BUCH ENTSTAND

Es war Weihnachten in jenem so besonderen Jahr 2012. Da lag unter dem Baum ein „Buch“ meiner Tochter Clara. Sie nannte es „Sophias Seelenteile“ und es berührte mich vom ersten Moment an zutiefst.

In ihrer Geschichte, entstanden aus einer Vision, war die komplette  Handlung der ersten Sophia-Teile bereits angedeutet und ich spürte, dass darin etwas verborgen lag, das viele Menschen erfahren sollten. Wir entschlossen uns also, in Romanform „Sophias Weg“ so zu  erzählen, dass jeder beim Lesen seine eigene Geschichte erleben würde und seine eigene „Welt hinter den Spiegeln“ betritt, wenn er unser Buch in die Hand nimmt.

Zu dem Zeitpunkt wussten wir allerdings noch nicht, welche Reise mit dieser Idee vor uns selbst liegen würde. Es war, als würden wir das Buch „lesen“, während wir es gleichzeitig schrieben. Alles durchlebten wir selbst. Teilweise bevor wir es zu Papier brachten, teilweise währenddessen, manchmal erst nachdem es sich in die Geschichte hineingeschrieben hatte.

Einiges erschloss sich nicht gleich, sondern viele Seiten später auf einen zweiten Blick. Das Zeit- und Raumlose zu erfassen, immer wieder die Ebenen zu wechseln und in parallele Welten einzutauchen, war für uns herausfordernd und magisch, wie ein nicht enden wollender Fluss, der uns von Seite zu Seite führte. Wir kannten das Ende erst, als es sich niederschrieb.

Je tiefer wir in den Prozess einstiegen, desto stärker sahen wir uns als Mutter und Tochter auch mit der „Weiblichen Energie“ konfrontiert, die, wie es in vielen mystischen Schriften belegt ist, immer wieder  chaotische Zustände erschafft, weil sie im Letzten nur nach Einheit strebt und weiß, dass kurzfristiges Chaos nötig ist, um neue Welten zu
kreieren.

 

So war es auch mit dem „ICH-Teil“, der, wie eine Idee, scheinbar aus dem Nichts plötzlich in die Sophia-Geschichte „hineinwollte“. Es war, als griffe dieser Teil bestimmte Stichworte auf, um Schritt für Schritt seinen Weg in das bereits Geschriebene zu nehmen, mit eigenem Verlauf, eigener Sprache, in einer anderen Zeitebene.

Ganz allmählich wurde uns dann klar, dass er sich damit verband. Erst durch diesen scheinbar zufälligen Strang wurde „Sophias Reise“ vollkommen. Wir selbst sind voller Liebe dafür, dass wir den Weg des
Buches begleiten durften, und voller Dankbarkeit für die Reise, die wir nicht zuletzt auch miteinander während des Schreibens machten.

„Der Weg hinter die Spiegel“ ist die Geschichte einer Wahrheitssuche
und Seelenreise, erzählt aus zwei verschiedenen Perspektiven, die im Kern doch Dasselbe anstreben: Frieden in der eigenen Seele durch die Erinnerung an das, was wir alle sind. Jenseits der „Spiegel“, mit denen die „inneren Wächter“ gerne versuchen, unsere Sichtweise auf das zu lenken, was wir schon kennen, liegt jene „Welt“, über die wir schreiben.

Sie für sich selbst entdecken zu können, wollten wir mit unserem
Buch ermöglichen. Die Schwingung der Worte und die Bilder der Geschichten richten sich dabei an den Teil in jedem von uns, der von Beginn an bereit ist, ein erfülltes und mit sich selbst verbundenes HierSein zu erleben.

Wir wünschen jedem Leser Freude und Erkenntnis auf seinem
Weg.

Clara und Cornelia Fink, 2021

Bilder aus dem Inneren

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Über Clara Fink

Clara Fink studierte die verschiedensten Religionen, das Wesen der Musik und die Psychologie des Menschen, um tief in die Ursprünge und Geheimnisse des Lebens und der Welt einzutauchen.

„Der Weg hinter die Spiegel“ verfasste sie gemeinsam mit ihrer Mutter, Cornelia Fink.

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Über Cornelia Fink

Cornelia Fink studierte Pädagogik und Psychologie an der Universität Würzburg sowie Gesang und Schauspiel an der Musikhochschule Würzburg. Die Autorin ist außerdem als Sängerin, Schauspielerin, Regisseurin, StimmCoach, Referentin und Gesangspädagogin tätig.

Ihren Debutroman „Der Weg hinter die Spiegel“ schrieb sie gemeinsam mit ihrer Tochter, Clara Fink.

Stimmen zum Buch

Kraftvoller Wegweiser

Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Wesentliche Weisheiten des Lebens sind hinein gewoben in die beiden Geschichten. Immer wieder öffnen sich neue Erzählräume, verändert sich das Geschehen und somit entsteht eine Spannung, die darauf neugierig macht, wie es weitergeht. Ein wunderbares, tiefes, intensives Buch, das keinen kalt lässt. Jeder Leser wird als ein Anderer das Buch zur Seite legen als der, der es begonnen hat zu lesen.

Zacharias H.

Eine gelungene Zeitreise

Herzlichen Glückwunsch zu diesem tollen Buch und zu dieser gelungenen Zeitreise über eine Seele, die ewig lebt – geprägt von Liebe, Anerkennung, Stärkung, Erkenntnis und Heilung.

Das Buch wird sicherlich von sich reden machen. Es wird mich in Zukunft begleiten und ich werde es mir in Kürze nochmal zu Gemüte führen, um mir die wichtigen Dinge im Leben – wie z. B. die Liebe – noch einmal bewusst zu machen. Meine Lieblingsstelle ist: „Und bist du am Ende, so siehst du ein, das Ende soll der Anfang sein!“ Daher fange ich das Buch jetzt gleich noch mal von vorne an.

Ein tolles Buch! Danke, dass ich es vorab schon lesen durfte.

Stefan E.

Bauamt/Stadtverwaltung

Wow! Das wird DAS Buch für das neue Jahrtausend!

Robina

spirituelle Künstlerin

Dieses Buch ist etwas ganz Besonderes.

Dieses Buch ist etwas ganz Besonderes. Selbst ich, als jemand der sehr, sehr, sehr selten liest, war davon so begeistert, dass ich das Buch nicht aus der Hand legen konnte. 😊

Irgendwie macht es etwas mit einem. Ich kann sowas nicht in Worte fassen.

Man kann das Buch sicherlich mehrmals lesen und es fällt einem immer was Neues auf und es bleibt was Neues hängen. Es ist nie fertiggelesen. Ein sehr schönes Buch, das einen in andere Welten eintauchen lässt, berührt und Bewusstsein schafft.

Martina

Abiturientin und Musikerin